Auf der Frankfurter Buchmesse haben PEN Deutschland, PEN Slowakei und PEN Tschechien am 8. Oktober 2026 ein Memorandum zur Gründung des Netzwerks PEN Europa verabschiedet. Dies solle die Zusammenarbeit der europäischen PEN-Zentren stärken, gemeinsame Projekte fördern und den Einsatz für die Freiheit des Wortes, die Verständigung zwischen den Nationen und die Grundsätze der PEN-Charta bündeln, so die Pressemitteilung des PEN Deutschland.

Im Memorandum heißt es: „Wir, die unterzeichnenden europäischen PEN-Zentren, haben im Rahmen und in Zusammenarbeit mit PEN International beschlossen, das Koordinierungsnetzwerk PEN Europa zu gründen. Wir laden Kollegen aus anderen europäischen Ländern ein, sich dieser Struktur anzuschließen. (…) Wir treten ein für Verständnis, gegenseitigen Respekt zwischen Nationen und Menschen und für die Überwindung des Hasses. Wir bekräftigen das Prinzip der ungehinderten Verbreitung von Ideen – sowohl innerhalb einzelner Länder als auch zwischen den Nationen. PEN Europa möchte auf der reichen und weit zurückreichenden historischen Tradition unseres Kontinents aufbauen. Wir scheuen uns nicht davor, historische und aktuelle Fragen in einer Weise anzusprechen, die den Grundsätzen der PEN-Charta entspricht. Wir sind offen für die Zusammenarbeit mit Freunden aus anderen Teilen der Welt.“

Die nationalen Schriftstellervereinigungen von rund 150 Ländern der Erde sind bereits über den Zusammenschluss PEN International verbunden.