Die Regisseurin Bernadette Sonnenbichler wird die Nachfolgerin von Holger Schultze und übernimmt im Sommer 2026 die Intendanz des Heidelberger Theaters.

Gemeinsam mit Intendantin Bernadette Sonnenbichler und dem kaufmännischen Direktor Thomas Eisenträger nimmt ein neues künstlerisches Leitungsteam seine Arbeit auf. Das Musiktheater unter der Operndirektorin Sarah Grahneis verbindet große Werke des Repertoires mit zeitgenössischen Positionen und erstmals einer Kinderoper für die Allerkleinsten. Tim Plegge stellt als Tanzdirektor eine neue internationale Compagnie vor und prägt das Programm mit sinnlichem, zeitgenössischem Tanztheater mit erzählerischer Kraft. Im Schauspiel gestaltet Chefdramaturg und stellvertretender Intendant David Benjamin Brückel die Saison mit Uraufführungen und neu befragten Klassikern.

Kristo Šagor entwickelt als Leiter des Jungen Theaters mutige Perspektiven für junge Generationen. Ellen Brüwer verantwortet den neu geschaffenen Bereich Teilhabe, Sonderprojekte und Fördermittel. Generalmusikdirektor Mino Marani bleibt dem Haus verbunden. Zahlreiche neue Künstler*innen werden Teil der Ensembles aller Sparten. Im Tanz entsteht eine neue Compagnie: Aus mehr als 1.000 Bewerbungen aus aller Welt wurden zwölf Tänzer*innen ausgewählt, die fortan »Tanz Heidelberg« mitgestalten. Neben Tim Plegge prägen die international gefragten Choreograf*innen Lucas Valenteund Sofia Nappi die erste Saison.

Die Saison 2026/27 setzt zudem auf profilierte Regiehandschriften: So inszeniert unter anderem im Musiktheater Immo Karaman den Musical-Thriller »Sweeney Todd«, Paul-Georg Dittrich widmet sich Puccinis »Tosca«, und die herausragende zeitgenössische Oper »Innocence« kommt in einer Inszenierung von Dagmar Schlingmann nach Heidelberg. Im Schauspiel zeigen sich ebenso markante Regiepositionen: Nuran David Calis, Bassam Ghazi, Felix Krakau, Laura Linnenbaum, Monique Hamelmann, Jana Vetten sowie Stas Zhyrkov. Im Jungen Theater inszeniert Robert Gerloff »Pünktchen und Anton«, Martina van Boxen entwickelt mit Heidelberger Jugendlichen die Produktion »Schöne neue Welt«.