Seit fast zehn Jahren leitet Markus Hinterhäuser die Salzburger Festspiele. Zuletzt war ein Streit zwischen ihm und dem Aufsichtsgremium eskaliert. Wegen „unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen“ gehen die Festspiele und Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege. Der Kulturmanager Markus Hinterhäuser beendet seine Leitung der Salzburger Festspiele nach einem wochenlangen Streit über seinen Führungsstil. „Aufgrund unüberbrückbarer Auffassungsunterschiede und Differenzen gehen die Salzburger Festspiele und Intendant Markus Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege“, hieß es in einer Mitteilung des Festspiel-Kuratoriums. Hinterhäuser hatte das renommierte österreichische Festival für Oper, Konzerte und Theater seit 2016 geleitet. Nun sei er bis zum Auslaufen seines aktuellen Vertrages mit Ende September beurlaubt, hieß es von dem Aufsichtsgremium. Die Mitteilung war nach Angaben des Kuratoriums mit Hinterhäuser abgestimmt.