Die Verträge von Augsburgs Staatstheater-Intendant André Bücker und Generalmusikdirektor Domonkos Héja sind verlängert worden. Bereits im Juli hatte der Stiftungsrat der Verlängerung von Bückers Vertrag bis 2034 und Héjas Vertrag bis 2033 zugestimmt.

„Beide Persönlichkeiten haben das Profil unseres Hauses nachhaltig geprägt und wichtige Impulse für seine künstlerische, gesellschaftliche und digitale Entwicklung gesetzt“, wird Augsburgs Oberbürgermeister Florian Freund als Vorsitzender des Stiftungsrats zitiert. Mit den Vertragsverlängerungen schaffe man frühzeitig Planungssicherheit: “Das Staatstheater ist ein kulturelles Aushängeschild unserer Stadt und ein Ort der Begegnung für die Menschen in Augsburg“, so Freund.

Für künstlerische Exzellenz, Innovationsfreude und Leidenschaft lobt auch Kunstminister Markus Blume als stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender das Duo Bücker und Héja: “Sie haben das Staatstheater Augsburg (…) zu einem Haus mit unverwechselbarem Profil entwickelt. Ein Theater, das begeistert, bewegt und weit über Bayern hinaus wahrgenommen wird.“

Andre Bücker ist seit 2018 Staatsintendant. 2020 gründete er am Staatstheater Augsburg die Digitalsparte. In Bückers Amtszeit fallen zudem die Gründung der Orchesterakademie Paul Ben Haim am Staatstheater Augsburg, die Gründung der diversitätsorientierten Netzwerkplattform PLAN A sowie die Entwicklung der Community Arts.

Domonkos Héja ist seit 2018 Generalmusikdirektor des Staatstheaters Augsburg. Seit seiner Berufung habe er entscheidende Akzente für die Entwicklung der Augsburger Philharmoniker gesetzt. Héjas künstlerische Arbeit steigerte die Klangqualität des Orchesters und zeichnete sich durch inhaltliche Vielfältigkeit aus. Aktuelle gesellschaftspolitische Themen gehörten ebenso zu seinen Anliegen wie der Bereich der Musikvermittlung mit Schulkonzerten und Projekten in Kitas. Seit vielen Jahren arbeite Héja auch regelmäßig mit dem Augsburger Inklusionsorchester „Die Bunten“ zusammen.

Bücker wie Héja betonen, dass der Rückzug des Staatstheaters an seinen alten Standort am Kennedyplatz eine Priorität der kommenden Jahre sein werde. ,“Mit dem Wiedereinzug ins Große Haus können wir uns endlich wieder dem großen Opernrepertoire widmen. Auf dieses Ziel in den nächsten Spielzeiten hinzuarbeiten, liegt uns allen am Staatstheater sehr am Herzen“, so Domonkos Héja.