14 statt drei Jahre Bauzeit, 1,5 Milliarden Euro Kosten statt 253 Millionen: Nach einem Kosten- und Planungsdesaster ist die Sanierung des Schauspiels Köln und des Kölner Opernhauses abgeschlossen. Zum Ensemble gehören auch die neu gebaute Kinderoper sowie das Kleine Haus, die Studiobühne, die an der Stelle der ehemaligen Opernterrassen steht.
Die Interimsspielstätte im Depot wird an den Musical-Anbieter Apiro Entertainment vermietet, weil die Stadt sich den Betrieb nicht mehr leisten kann. Eine zeitweilig erwogene Nutzung des kleineren Depots 2 durch die freie Szene hat sich damit zerschlagen. Immerhin hat Apiro-Geschäftsführer Frank Blase sich verpflichtet, zehn Jahre lang jährlich eine Million Euro an Kölns städtischen Fonds „Darstellende Künste“ zu spenden.
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